Technik


Ist ja nicht schlimm. Das ist es ja, was ich möchte. Aber mir sind technische Geräte suspekt, die sich auf wundersame Weise über Nacht selbst heilen. Gestern Abend hat der Scanner dies hier gemacht:
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Fand’ ich äußerst beunruhigend, aber wiederum auch nicht, das Ding ist nicht mal ein Jahr alt, aber zumindest nervig ist sowas ja, dauern solche Reparaturen immer drei bis vier mal solange, wie es erträglich wäre. Also Kaufbeleg raussuchen. Der Kaufbeleg ist nicht da, nicht da wo alle anderen Kaufbelege abgeheftet sind, und auch nicht da, wo die meisten Kaufbelege von Dingen mit Garantie sind (im Ordner ../Eigene Dateien/Verträge + Rechnungen). Suchen half auch nichts. Kein Kaufbeleg nirgends. Vertrauen auf Hewlett-Packards Kulanz, aber dennoch eine Bettelmail an den Saturnmarkt geschrieben, ob sie nicht mal nach der Seriennummer suchen können, die steht ja auch gerne mal auf den Kaufbelegen, die bisher unbeantwortet blieb. Erinnerungen tauchten auf, dass ich für das Teil nur einen Kassenbon bekommen habe, der ewig in meinem Portmonnaie lag, Erinnerungen daran, mal erwähnt zu haben, dass ich diesen Bon ja noch abheften müsse. Aber umgesetzt habe ich den Plan wohl nicht. Mit Ärger über selbst ins Bett. Heute morgen scannt der Scanner wieder, als ob nichts war. Das nehme ich persönlich. Mein Vertrauen hat er verspielt.

[Edit: Der liebe Saturn hat mich am nächsten Tag angerufen und gesagt, dass das kein Problem wäre, ich sollte das Gerät einfach vorbeibringen. Wollte ich aber nicht, man gerät zu leicht in Erklärungsnot, wenn man störungsfreie Geräte zur Reparatur bringt.]

Kannt’ ich noch gar nicht. Mir Gefällt dieses Firefox-Plugin. Links Googles Suchergebnisse, rechts relevanter Wikipedia-Artikel. Ist super in Widescreen.

Es gibt keine großen 4:3 Displays mehr. Glaube ich. Weshalb ich mir wohl einen “Widescreen”-TFT kaufen werden muss. Naja, wenn ich zwei DinA4 Seiten gut lesbar nebeneinander abbilden kann, ist auch schon mal was, oder ich drehe ihn hochkant, womit ich dann ungefähr alle Torrents eines Tages bei Mininova mit einem Blick sehen würde, nützt mir aber bei DinA4 auch nichts, denn mein 4:3 19 Zoll Monitor ist kaum weniger hoch als ein 24 Zoll 16:10. Kein Gewinn. Widescreen Widescreen Widescreen. Die anderen schauen scheinbar gerne Filme am Schreibtisch, und da ist eine Auflösung von 1920 mal 1200 natürlich super, ist ja HD und noch 120 Pixel extra. Und dass da noch was extra ist, findet Apple z.B. auch ganz stark. Sie schreiben: “Das Apple Cinema HD ist ein beeindruckender, volldigitaler 23″ Flachbildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Dies macht ihn ideal zum Anzeigen von HD-Inhalten (High Definition) – und zwar mit zusätzlich verfügbarem Platz.” Hört hört. Zusätzlich verfügbarer Platz! Was man damit alles machen kann! Meine Idee wäre: schwarz anmalen.

In Wahrheit schuld an diesem Widescreen-Dilemma ist, dass man so, bei gleichgroßen Panels, größere Diagonalen anbieten kann. Jetzt mal ehrlich. Der Text bei Spiegel Online zum Beispiel ist ungefähr 80 Zeichen breit, wozu brauche ich da rechts daneben einen Meter Platz, wenn ich gleichzeitig nur 10 Zeilen Text anzeigen kann? (Angaben grob geschätzt). Die Leute argumentieren gerne mit “natürlichem Sehfeld” und solchen Sachen, ich frage mich wirklich wer mit seinem ganzen Sehfeld liest, und es hat auch seinen Grund, dass Lesezeilen nicht so sehr lang sind, denn man findet bei zu langen Zeilen beim Zeilensprung oft nicht in die richtige Zeile zurück. Ich bin für Highscreen. Das war ja auch eine Supermarke von Vobis damals.

Wer, wie ich, ständig auf Links zu Artikeln klickt, bei den Perlentauchern oder sonstwo, und sich so ständig neue Tabs im Browser wiederfinden, die auch dank Session Saver und Google Browser Sync nicht verschwinden, bis sie aktiv geschlossen werden, die man aber ungelesen nur ungern schließt, welche immer Lesearbeit bedeuten, zu der ich mich bei semiinteressanten, aber eben nicht zu unteressanten, Themen doch immer wieder aufraffen muss, für den gibt es WordFlashReader. In dieses kleine Programm kopiert man, via Zwischenablage oder durch Öffnen von Dokumenten, den zu lesenden Text. Dieser wird dann Wort für Wort in schneller Folge auf Schwarzen Hintergrund im Vollbild abgespult. Das funktioniert erstaunlich gut und selbst sehr lange Artikel sind schnell gelesen und werden sogar verstanden. Wenn man mal ein Wort verpasst hat, kann man jederzeit mit den Pfeiltasten der Waagerechten zurück- und vorblättern, die Geschwindigkeit läßt sich mit den zwei vertikalen Pfeilen steuern. Toll. Lesen im Batch-Modus.

Das zugrunde liegende Verfahren nennt sich Rapid Serial Visual Presentation.

Jetzt träume ich schon, ich sei Gordon Freeman, die alte Quasselstrippe, ich höre lieber auf mich in der fröhlichen Half-Life-Welt zu bewegen. Und so verlockend das klingt, die letzten beiden Episoden noch mal mit ultrageekigem Entwicklerkommentar durchzuspielen, so denke ich doch, dass ich das lieber lassen sollte. Vorerst.
Was sind das für Leute die das end game von Episode 2 ohne als Gott und somit unverwundbar zu spielen, schaffen? Bestimmt die Kinder derer, die früher Spiele wie R-Type oder Blood Money beherrschten, wo ich ohne zu mogeln kaum ins zweite Level gekommen bin. Ich bin schon ein miserabler Gamer, aber kein Meister ohne Übung, und ich meine, es ist kein Grund zur Panik in dem Bereich keine mad skillz zu besitzen.

War was mit Arminia? Freund Middendorp?
Ganz ruhig. Ganz ruhig.




Ganz ausgesprochen süß finde ich diese Amélie-Gartenzwerg
-Klamotte.

“Half Life” ist das beste Computerspiel, das ich kenne, und genau deshalb habe ich bis heute nicht “Half Life 2″ gespielt, ich wollte mir das aufheben, bis ich mir einen neuen Computer gekauft habe. Habe ich drei Jahre später immer noch nicht, der alte ist bald 6 Jahre alt und gefällt mir, mit einer einigermaßen aktuellen Grafikkarte, immer noch sehr, doch dieses Ende von “Portal”, dieses fantastische Lied, mit Bestimmtheit das Beste jemals für ein Spiel geschriebene, und was ich über das Spiel gelesen habe, zwingt mich dazu gleich morgen die Orange Box, in der “Portal” enthalten ist, zu kaufen und bis ins neue Jahr meine Freizeit mit nichts anderen als dem “Half Life”-Komplex zu verbringen … aber wie soll das gehen, solange es noch Fußball gibt?

Mir gefällt es sehr, dass mehr und mehr Bewegung in das E-Ink-Reader-Geschäft kommt und amazon jetzt seinen eigenen E-Ink-Reader inkl. vielen Subskriptionsangeboten rausbringt, der ist zwar total abgeschlossen und ich würde mir nie solch einen proprietären Quatsch andrehen lassen. Aber der Aufmerksamkeit wird es gut tun, und sobald ein für alles offener Reader unter 200 Euro kostet werde ich mir auch einen kaufen, aber ich möchte sehr gerne einen haben, dessen Schirm Din-A4-Format hat, weil alle alle alle PDFs fest in eben diesem oder im ähnlich großen letter-Format sind. Außerdem ist Din-A4 groß genug um 2 “normale” Buchseiten nebeneinander ausreichend lesbar darzustellen. Es war ja immer das große Ziel der E-Paper-Entwickler bewegliches elektronisches Papier zu bekommen, etwas das sich falten läßt, dies würde die von mir gewünschte Größe ja noch einfacher transportabel machen. Ganz großartig wäre es auch, wenn ich auf den PDFs Randnotizen einfügen könnte, ebenso wie auf dem gewöhnlich Papier. Weiterhin müsste der Reader meiner Träume Farbe darstellen, Seiten im Millisekundenbereich wechseln und mit Solarenergie betrieben werden. Unzerstörbarkeit wäre auch gut, ist aber leider unwirtschaftlich.

12 Jahre ist es her, dass ich mir das letzte mal ein Buch über “das Internet” gekauft habe, darüber was das eigentlich ist, “dieses Internet”, ein schrecklich langweiliges Buch, aus dem ich darüberhinaus so gut wie nichts neues gelernt habe.

Der supersympathische Mark Frauenfelder, Mitbegründer von Boing Boing und allem möglichen anderen Quatsch, hat jetzt mit Rule the Web ein Internetusergrundlagenbuch für unsere Zeit veröffentlicht, in welchem auch sehr viel steht, was ich schon weiß. Trotzdem habe ich bisher bis Seite 100 alles gelesen, auch wenn es um Sachen ging, die mir wirklich klar sind, so nett ist das Buch. Die beste Sache, von der ich bisher neu erfahren habe, ist Google Browser Sync. Eine Firefoxerweiterung, die es ermöglicht seine Browsereinstellungen, inklusive Lesezeichen und vor allem offener Tabs, übers Internet auf mehreren Computern zu synchronisiern. Genau sowas hat mir noch gefehlt! Denn es kann schon mal passieren, dass ich zuhause mehr als 30 Tabs geöffnet habe, die ich noch lesen möchte und dann zur Arbeit muss, wohin ich den Laptop mitnehme, es war bisher nie eine Alternative, dieselben Tabs noch mal zu öffnen oder dies auch nur zu versuchen oder Lesezeichenordner anzulegen oder sonstige umständlichen Umwege, also konnte ich spätestens wieder zu Hause die Tabs anschauen. Bis jetzt! Fabelhaft.

Warum sagt das Apple-Marketing eigentlich immer nur “iPhone” statt “the iPhone”? Soll das persönlicher klingen? Soll das Ding personifiziert werden?
“Say hello to iPhone!”
Ich finde es klingt nach russischem Akzent.

Ich habe mich heute ein wenig über LibraryThing geärgert und Ihnen mangelnden Professionalismus und erhebliche Kommunikationsschwierigkeiten vorgeworfen, denn seit gestern ist die Seite nicht zu erreichen und seit gestern bis eben war dort zu lesen, dass sie in 5 bis 10 Minuten wieder da sein wird. Nicht sehr gut geschätzt.
Und dann stand da (ungefähr, es ist wieder weg, bevor ich es kopieren konnte):

“We apologize for not updating the status message, that was inexcusable”

Wat denn nun? Kann man das unentschuldbare doch entschuldigen? Ist sowas, vergleichsweise banales, wirklich unentschuldbar? Eher nicht. Sie finden das dort aber immer noch, nur haben Sie ihre komische Formulierung geändert.

Downtime happens, but not updating this message was inexcusable. We will keep this message up to date from now on.

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