Einfache Wahrheiten


Wenn man das sagt, hat man es nicht geahnt, oder?

Hier ein schönes Flussdiagramm der Leistungen der Bush-Regierung, die seit 7 Jahren allen skrupellosen Idioten der Welt Gewißheit gibt, dass man sich alles erlauben kann.

What woul George W. Bush do?

(Link, via)

Charlie Brooker schreibt heute im Guardian einen ganz und gar richtigen Artikel darüber wie Mac-User im Grunde mit Computern nichts am Hut haben, aber glauben durch göttliche Auserwähltheit trotzdem etwas allem Überlegenes zu benutzen ohne dafür irgendwas getan oder gelernt zu haben, denn es funktioniert ja einfach so wie es ist und es kann nichts besseres geben, und jeder der anderes behauptet ist ein Ignorant. Anlass des Atikels ist die PC-Benutzer als Deppen darstellende Werbekampagne Apples, die jetzt für den britischen Markt neu aufgelegt wurde.

The ads are adapted from a near-identical American campaign – the only difference is the use of Mitchell and Webb. They are a logical choice in one sense (everyone likes them), but a curious choice in another, since they are best known for the television series Peep Show – probably the best sitcom of the past five years – in which Mitchell plays a repressed, neurotic underdog, and Webb plays a selfish, self-regarding poseur. So when you see the ads, you think, “PCs are a bit rubbish yet ultimately lovable, whereas Macs are just smug, preening tossers.” In other words, it is a devastatingly accurate campaign.

I hate Macs. I have always hated Macs. I hate people who use Macs. I even hate people who don’t use Macs but sometimes wish they did. Macs are glorified Fisher-Price activity centres for adults; computers for scaredy cats too nervous to learn how proper computers work; computers for people who earnestly believe in feng shui.

Ich fühle mich manchmal auch so, ich hasse Mac-User zwar nicht, aber ihre oft blöde Arroganz und wirklich empfundene Überlegeneheit geht mir dann doch sehr auf den Keks und letztlich verstehe ich Microsoft bis heute nicht, dass sie Apple 1997 aus der Scheiße gezogen haben.

Aside from crowing about sartorial differences, the adverts also make a big deal about PCs being associated with “work stuff” (Boo! Offices! Boo!), as opposed to Macs, which are apparently better at “fun stuff”. How insecure is that? And how inaccurate? Better at “fun stuff”, my arse. The only way to have fun with a Mac is to poke its insufferable owner in the eye.

Ultimately the campaign’s biggest flaw is that it perpetuates the notion that consumers somehow “define themselves” with the technology they choose. If you truly believe you need to pick a mobile phone that “says something” about your personality, don’t bother. You don’t have a personality. A mental illness, maybe – but not a personality.

Der ganze Artikel ist ziemlich groß- und sehr bösartig gegen die “Fashionistas”.

Ich zitiere einfach mal frei weg:

Nun kurz zum Wetter: Einst belegte ich während meines Studiums der Physischen Geographie auch drei Semester Klimageschichte bei den Meteorologen. Hui! Da war allezeit ein auf und ab der Wetter, und das alles hat eine große, absolute Verursacherin: die Sonne. Mit oder ohne Menschlein. Devon, Kambrium, arme Saurier, Spitzenweine aus England, kleine Eiszeit, Vulkane, Waldbrände und Feuerstellen. Heute nun bekümmert sich der abendländische Mensch mit großer Schuldsucht und sehr humanzentriert um seine Klimaeinflüsse, aus vermutlich zwei Gründen: Einmal wünscht er, der Mensch, sehr, daß alles, die Erde und die Wetter, sich um ihn und seine Bedürfnisse und sogar seine Moral drehten. Warum aber soll es diesen Erdball bekümmern, ob er, der Erdball, sich menschgerecht dreht und zum Menschenwohle sich temperiert? Dann wiederum und andererseits wünscht der Mensch Sensation und Katastrophe, den Schauer und Grusel, aber am Fernsehen, wo ein jeder hofft, es möge ihm kein Ziegel auf den Kopf wehen, es möge aber bitte doch jemandem, ja etlichen armen Anderen ein bißchen Ziegel und Baum auf den Kopf donnern und ein Stück Sylt wegreißen, das sollte schon sein! Das darf schon alles richtig heftig leid tun! Da ham wa ne Sondersendung! Gibt aber noch einen dritten Grund: Die ganz Gewieften, die Gerechtigkeitsschlingel, die Weltverbesserer und ?retter, die öffnen schon ihre Konto-, Spenden- und Steuerschlünde, nun nicht nur für Ökoscherflein, sondern jetzt auch für extranotwendigste Klimaschutzdonation. Und dann erst die vielen schönen Verbote, Gesetze und Gutgemeintheiten! Da ham wa dann ne gut beheizte Planstelle!

Die ganze Kolumne hier.