Obwohl damit zu rechnen war, dass man Matze Hains Vertrag nicht zu seinen geforderten Bedingungen verlängern würde, bedrückt mich die Entscheidung doch schon ganz schön. Auch wenn ich gerne über Hain meckere, wie erwähnt froh bin, dass er nicht mehr die Nummer eins ist, so war er doch der dufteste aller duften Typen, die wir in der jüngeren Vereinsgeschichte hier hatten. Unfassbar sympathisch, unpathetisch aber nicht im geringsten leidenschaftslos, ein Freund der Realität und dazu noch lustig. Natürlich bisweilen verbissen und voller Ehrgeiz, aber sonst wirst du auch nicht Torwart in einem Proficlub.
Irgendeine gehobene, öffentliche Position muss sich doch früher oder später für ihn finden lassen. Das würde Arminia sehr gut tun. Am liebsten wäre es mir, er würde den sozialdemokratischen Herforder Sparkassendirektor ablösen, so kompliziert kann das bißchen Zahlengeschiebe auch nicht sein. Andererseits schätze ich Hain auch so ein, dass er eher keine große Lust auf den Zirkus hat und stattdessen in Schlangen einer geregelten Arbeit nachgehen möchte, um seine Ruhe zu haben und vielleicht in seiner Freizeit die lokale A-Jugend zu betreuen.

Vielen Dank für alles, Matze, und alles Gute!