Es gibt keine großen 4:3 Displays mehr. Glaube ich. Weshalb ich mir wohl einen “Widescreen”-TFT kaufen werden muss. Naja, wenn ich zwei DinA4 Seiten gut lesbar nebeneinander abbilden kann, ist auch schon mal was, oder ich drehe ihn hochkant, womit ich dann ungefähr alle Torrents eines Tages bei Mininova mit einem Blick sehen würde, nützt mir aber bei DinA4 auch nichts, denn mein 4:3 19 Zoll Monitor ist kaum weniger hoch als ein 24 Zoll 16:10. Kein Gewinn. Widescreen Widescreen Widescreen. Die anderen schauen scheinbar gerne Filme am Schreibtisch, und da ist eine Auflösung von 1920 mal 1200 natürlich super, ist ja HD und noch 120 Pixel extra. Und dass da noch was extra ist, findet Apple z.B. auch ganz stark. Sie schreiben: “Das Apple Cinema HD ist ein beeindruckender, volldigitaler 23″ Flachbildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Dies macht ihn ideal zum Anzeigen von HD-Inhalten (High Definition) – und zwar mit zusätzlich verfügbarem Platz.” Hört hört. Zusätzlich verfügbarer Platz! Was man damit alles machen kann! Meine Idee wäre: schwarz anmalen.

In Wahrheit schuld an diesem Widescreen-Dilemma ist, dass man so, bei gleichgroßen Panels, größere Diagonalen anbieten kann. Jetzt mal ehrlich. Der Text bei Spiegel Online zum Beispiel ist ungefähr 80 Zeichen breit, wozu brauche ich da rechts daneben einen Meter Platz, wenn ich gleichzeitig nur 10 Zeilen Text anzeigen kann? (Angaben grob geschätzt). Die Leute argumentieren gerne mit “natürlichem Sehfeld” und solchen Sachen, ich frage mich wirklich wer mit seinem ganzen Sehfeld liest, und es hat auch seinen Grund, dass Lesezeilen nicht so sehr lang sind, denn man findet bei zu langen Zeilen beim Zeilensprung oft nicht in die richtige Zeile zurück. Ich bin für Highscreen. Das war ja auch eine Supermarke von Vobis damals.