Sa 22. Mrz 2008
Wenn man sich von Google gescannte Bücher anschaut, steht zu Beginn jedes PDF-Files eine recht menschheitsumarmende Einleitung, in der unter anderem dies steht:
Marks, notations and other marginalia present in the original volume will appear in this file – a reminder of this book’s long journey from the publisher to a library and finally to you.
Und leider steht da nicht, dass das kein Dienst an der Menschheit ist Bibliotheksbücher mit seinen neunmalklugeln Anmerkungen zu versehen und die Hälfte des Textes mit Kuli zu unterstreichen. Früher, als nur die Top 100 der Menschen Zugang zu den Büchern in den Bibliotheken der Ivy League hatten, konnte man vielleicht noch von geistreichen Marginalien ausgehen, heute nicht.

März 23rd, 2008 um 10:10
Dein Denkfehler, da du davon ausgehst das Marginalien immer geistreich sein sollen.
Gleich auf der Alm werden Nebenstehende auch wieder zahlreiche Randbemerkungen absondern, und ich bin kein Prophet, wenn ich jetzt schon weiß, daß diese nicht immer im Schöngeistigen ihren Ursprung haben werden.
Wie ist das eigentlich wenn die Sonntags erst um 17 Uhr spielen. Darf ich mein erstes Bier trotzdem um drei aufmachen?
Frohe Ostern
März 23rd, 2008 um 10:27
Wenn man was in Bücher schreibt, die einem nicht gehören, dann sollte das besser geistreich sein, aber im allerbesten Fall schreibt man gar nichts.
Heute gewinnen wir. Und dann musst du ja noch die ganze Nacht Bier trinken, also halt dich lieber zurück.