Heute Nacht habe ich mir die Oscars angeschaut. Und ständig wurde Ellen Page gelobt, wie ganz super die ist, und was die alles kann, und was für eine Bereicherung für den Genpool und wie sie vielleicht demnächst die Welt und die Menschen auf ihr rettet. Ich habe Juno nicht gesehen, kann das gar nicht beurteilen, doch dann sehe ich, dass die das “schwierige Mädchen” in Hard Candy gespielt hat … ja … naja … die ist schon gut … die macht mir aber große Angst … so gut kann doch niemand spielen, das kann nicht gespielt sein, die ist bestimmt so. Schauder. Selbstjustiz-Girlies mag ich nicht.

Ansonsten: No country for old men ist der erste brillante Coen-Film seit Fargo und bestimmt verdienter Sieger, kann ich aber auch nicht beurteilen, da das der einzige nominierte Film war, den ich gesehen habe. PT Anderson ist mir dazu noch, aus der Ferne, unsympathisch, weshalb ich schön für wen und gegen wen sein konnte und mich dann am Ergebnis freuen. So wie ich mich am Samstag freuen konnte, wie bei den ganzen anderen Arminiaauftritten auch, diesen freudvollen.