Demnächst findet hier ein Kongress statt, der heißt “Prekäres Aufwachsen”, sicher ein wichtiges, interessantes und so aktuelles Thema, aber da ich nicht mehr aufwachsen werde, glücklicherweise nicht prekär aufgewachsen bin, und professionell mit Aufwachsenden nichts zu tun haben möchte, Kinder bis Mitte zwanzig sind viel zu anstrengend, werde ich dem Wissensaustausch fernbleiben. Ursprünglich hatte ich aber “Prekäres Aufwachen” gelesen und mich ganz plötzlich nicht mehr alleine gefühlt, ein kleines Licht am Horizont gesehen, Hilfe war schon unterwegs! Prekäres Aufwachen, das kenne ich gut, gerade am Dienstag wieder, und wann! Früher Abend war’s. Und auch sonst finde ich aufwachen wenigstens suboptimal. Mir geht es immer besser, bin immer wacher und besser gelaunt bevor ich ins Bett gehe. Vielleicht mal über eine neue Matratze nachdenken und nicht zwischen den ganzen alten staubigen Büchern schlafen.
Frohes Neues Jahr übrigens.
Ich glaube ich mache jetzt ein Filmtagebuch, in welchem alle gesehen Filme mit mindestens einem Satz abgehandelt werden, der beschreibt, was ich von dem Film halte, ein Filmtagebuch eben. Damit hier mal was reinkommt.
