Im gestrigen Colbert Report wies Dr. Stephen darauf hin, dass die Esa Freiwilige sucht, die für eine simulierte Mars-Mission bereit sind 520 Tage in extremer Isolation zu verbringen. Mein erster Gedanke war: “Das macht doch keiner”, eine Sekunde später habe ich überlegt, was man mir bieten müßte, damit ich das mache. Was wäre das?
Zunächst mal meine kurz zuvor aufgenommenen inkomensurablen Schulden zu tilgen. Ich wäre nicht abgeneigt, wenn die Begleitung stimmt: 4 anspruchlose Supermodels, 2 unkomplizierte Spaßmacher und ein guter Koch. Ein Riesenfernseher und alle Filme und Serien, die wo gut sind. Um im simulierten Raumschiff nicht allzu viel Platz zu verschwenden, bin ich bereit Schriftgut auf einem E-Ink-Reader zu lesen, mit natürlich allem drauf. Spielekonsolen, Karaoke-Maschine und klar: Bier. Ein Superbookdeal inklusive Ghostwriter muss auch sein, für eine sorglose Zukunft. Ich setze ja immerhin meine geistige Gesundheit aufs Spiel.

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In echt werden 12 Personen dabei sein, es gibt Astronautennahrung und 120 Euro am Tag. Ich vermute mein Initialgedanke liegt nah an der Wahrheit.