Mi 27. Jun 2007
Im gestrigen Colbert Report wies Dr. Stephen darauf hin, dass die Esa Freiwilige sucht, die für eine simulierte Mars-Mission bereit sind 520 Tage in extremer Isolation zu verbringen. Mein erster Gedanke war: “Das macht doch keiner”, eine Sekunde später habe ich überlegt, was man mir bieten müßte, damit ich das mache. Was wäre das?
Zunächst mal meine kurz zuvor aufgenommenen inkomensurablen Schulden zu tilgen. Ich wäre nicht abgeneigt, wenn die Begleitung stimmt: 4 anspruchlose Supermodels, 2 unkomplizierte Spaßmacher und ein guter Koch. Ein Riesenfernseher und alle Filme und Serien, die wo gut sind. Um im simulierten Raumschiff nicht allzu viel Platz zu verschwenden, bin ich bereit Schriftgut auf einem E-Ink-Reader zu lesen, mit natürlich allem drauf. Spielekonsolen, Karaoke-Maschine und klar: Bier. Ein Superbookdeal inklusive Ghostwriter muss auch sein, für eine sorglose Zukunft. Ich setze ja immerhin meine geistige Gesundheit aufs Spiel.
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In echt werden 12 Personen dabei sein, es gibt Astronautennahrung und 120 Euro am Tag. Ich vermute mein Initialgedanke liegt nah an der Wahrheit.

Juni 28th, 2007 um 13:24
Oh, oh, das nenne ich Selbstoffenbarung
Geile, willige Weiber, Späßchen, gutes Essen (McDoof wäre noch “besser” gewesen), Bier, Spielkonsolen… Ein echter Kerl!
Allerdings das mit der Karaokemaschine, das finde ich bemerkenswert. Was sind Deine privaten Supercharts zum Selbersingen?
Juni 28th, 2007 um 13:43
Also ich lese das eher so, dass man mir eben was bieten muss, und ich meine “anspruchslose Supermodels” klingt besser als “irgendwelche anspruchslosen Frauen”, und das ich anspruchslose welche möchte zeugt doch von meiner ungeheuren Bescheidenheit. Außerdem möchte ich auch gerne viel Lesen in dem simulierten Raumschiff, das wird kein Mallorca-Urlaub, sondern ein bildungsintensives sabbatical mit Ausflügen ins Partyreich.
Ob der Simulationsraum auch rumwackelt und die ganze Zeit spacige Piepgeräusche macht?
Karaoke ist doch super. In Verbindung mit Bier. Sonst natürlich schrecklich.
McDonald’s ist aber ein wenig wie Astronautennahrung, oder nicht? Ich esse eigentlich nie Junk Food, ich esse auch überhaupt kein Fleisch. Nur Süßigkeiten und Alkohol sind die Feinde meines gesundheitsbewußten Selbsts. Aber in Maßen, sagen sie, ist das auch alles gut, aber in Maßen Süßigkeiten essen und Alkohol konsumieren? Wer kann das schon?
Juni 29th, 2007 um 10:34
Da treffe ich mal einen ungeheuer bescheidenen Mann und interpretiere das sooo fehl, tut mir leid.
Ich finde Karaoke auch ohne Bier super, und Bier trinke ich sowieso gar nicht, weil es mir nicht schmeckt. Fleisch hingegen finde ich lecker und ich kann alles in Maßen genießen, nur ist mancher Genuß “maßlos” einfach witziger
Wenn es ein Simulationsraum ist, wird es sicher dementsprechende Geräusche und Bewegungen geben, aber vermutlich sind diese weniger “Fliewatüt” und mehr “Alien” geartet. Was da wohl bessser ist???