Mi 23. Mai 2007
Ich spiele immer schon, aber nur sehr selten, gerne mal Skat. Bin nicht sehr gut, und vor allem glaube ich besonders durch die Karten benachteiligt zu werden. Trotzdem macht ein gediegener Skatabend unter Gleichschlechten mit viel Bier mir viel Freude. Viel mehr Freude als das Online-Skat-Spiel, bei welchem ich mich gestern angemedet habe. Kinder, da geht das humorlos und autistisch zu. Weder kann man während des Spiels mit den Mitspielern via Chat kommunizieren, noch wird diese Funktion, die zwischen den Spielen möglich ist, genutzt, lediglich wenn ein Neuer an den “Tisch” kommt, ist alles was gesagt wird “gb”, was “Gutes Blatt” heißt. Da folgt ein Spiel dem nächsten und wer länger als 0.5 Sekunden überlegt ist gleich einem geistig schwer Behindertem gleichgestellt, so scheint es.
Auf der Webseite prangt oben rechts eine Grafik, die besagt “Mauern gilt nicht”. Was ist das denn für ein Quatsch? Ist das jetzt ein gewinnorientiertes Spiel mit starker Glückskomponente oder ein Spiel auf Ehrbasis? Verstehe das wirklich nicht. Wenn ich der Meinung bin durch 3 Buben ein Spiel gegen einen Alleinspieler gewinnen zu können, dann mache ich das, wenn ich glaube mehr dabei rausholen zu können, als wenn ich gespielt hätte, und außerdem kenne ich doch die Karten der anderen nicht, ist also auch immer risikobehaftet. Mein Schluß ist: Mauern gilt wohl.
