Ich bin doch supernervös.
Jetzt Baldrian. Rotwein ab 6.
Außerdem eine gute Ausrede, sich so auf nichts konzentrieren zu können.
März 2007
Fr 30. Mrz 2007
Fr 30. Mrz 2007
Ist es wirklich Aufgabe der Pozilei solche Meldungen zu veröffentlichen?
POL-BI: 29.03.2007 – Jöllenbeck – Brautkleid entwendet – alle Hochzeitspaare in Verdacht
Bielefeld (ots) – MW/ Wer in den nächsten Tagen heiratet – und das in ‘weiß’ – könnte sich bereits verdächtig machen, meint die Bielefelder Polizei und sucht nach dem Langfinger, der am vergangen Montag aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Wegastraße neben einem Fernseher und einem roten Mountainbike u.a. auch ein Brautkleid entwendet hat.
Anderseits würde das Kleid auch wieder zu neuen Ehren kommen, denn erfahrungsgemäß kommt so ein gutes Stück sonst nur ein Mal im Leben zum Einsatz.
Hinweise, die sich auf den Tatzeitraum des Einbruchdiebstahls am Montag, zwischen 12.00 und 17.00 Uhr beziehen, werden vom KK 12 unterder Telefonnummer 0521-5450 jederzeit entgegengenommen.
Fr 30. Mrz 2007
Der ist unfassbar doof!
(via nnuu.de)
Fr 30. Mrz 2007
Aber nichts Gutes. Diese seltsame Fixierung und Hoffnungslegung Middendorps auf den Sibusiso, die auch die offizielle Arminia-Seite erfaßt hat, irritiert mich. Da besteht doch überhaupt kein Anlaß zu. Was soll denn ein Zuma, der seit Ewigkeiten, seit seiner ersten längeren Verletzungspause hier, kaum eine Aufstellung rechtfertigt, nach einer Woche mit Hin- und Rückflug nach Südafrika und zwei absolvierten Spielen, ohne ein Mannschaftstraining bei Arminia mitgemacht zu haben, bitte heute Abend zu leisten im Stande sein? Wie muss da der Zustand des Rests der Mannschaft sein?
Ich weiß nicht, wie es werden wird heute Abend. Laut wird es wohl werden. Und Ich bin nicht so nervös, wie ich sein sollte, aber ein bißchen schlecht ist mir schon.
Und seit wann leidet man unter Jetlag, wenn man sich in kaum 2 Zeitzonen bewegt, liebes AST?
Am Donnerstagnachmittag betrat der Stürmer nach rund einwöchiger Abwesenheit wieder Bielefelder Boden. Zwar nicht mehr rechtzeitig, um noch am Abschlusstraining an der Friedrich-Hagemann-Straße teilnehmen zu können, dafür ließ sich Zuma von den DSC-Physiotherapeuten den Jetlag aus den Knochen kneten und steht am Freitag in jedem Fall im Kader der Blauen.
Do 29. Mrz 2007
Als Nichtraucher weiß man ja gar nicht wohin mit dem vielen Geld, also spiele ich Lotto. Meine größte Freude beim Lottospielen ist, da man ja sowieso nicht gewinnt, oder wenn doch mal, es schon spätestens am Sonntag weiß, was sehr ärgerlich ist, weil man da nur in der Tankstelle mit seinem neuen Reichtum prassen kann, egal, das Schönste ist es jedenfalls, wenn am Montag per E-Mail die Lottoquoten reinkommen, ich halt das immer kaum aus, wobei mich natürlich nur eine Position interessiert: Welche Zahl vor dem “x” der Gewinnklasse 1 steht, dem heiligen Jackpot. Alles andere als eine Null ist eine Riesenenttäuschung. Dann fühle ich mich betrogen, habe ich doch vorher noch geglaubt, dass mein Jackpot noch eine Woche Zeit braucht, um endlich zu mir zu kommen, sich noch nicht vollends entschieden hat, aber das Versprechen ist da, er wird sicher kommen. Eine Zahl vor dem “x” ist ein Stich ins Herz, unmittelbar Empfinden der schlimmsten Eifersucht auf eine, wahrscheinlich im Durchschnitt 75-jährige, Spielgemeinschaft aus Gelsenkirchen, die keine Wünsche mehr hat, außer nicht sofort sterben zu müssen.
Aber eine Null! Eine Null ist Hoffnung! Gibt neuen Lebensmut! Der Jackpot steigt um vielleicht noch mal zwei Millionen, und dafür warte ich gerne, sehr gerne, noch eine Woche. Und es ist eine ganz seltsame Schadenfreude, dass nicht nur ich, sondern alle anderen auch nicht, nicht den Jackpot, denn nur um den geht es, gewonnen haben. Dies ist, denke ich, eine gesellschaftlich durch und durch vertretbare und gesunde Form der Schadenfreude, da man ja selber auch der Leidtragende ist. Und das Leid wirklich erträglich ist.
Gleichzeitig profitiert man natürlich auch, denn je mehr Menschen bei der nächsten Ziehung mehr spielen, desto mehr Geld landet letztlich da, wo auch immer das überschüssige Geld landet, und das nutzt bestimmt allen. Wo geht das Geld eigentlich hin? Wieder was, was man nachschauen könnte, aber wieder keine Lust.
Mi 28. Mrz 2007
Mi 28. Mrz 2007
Ist das kein Grund für Ärger, Wein hat doch eigentlich nur zwei Verwendungsmöglichkeitn: trinken und kochen. Zugegeben ganz gute Sachen. Aber mit Essig kann man noch viel mehr machen, wie diese Liste mit 254 Anwendungsbeispielen zeigt. Man bekommt Essig aber auch billiger und besser, als den aus altem Wein.
Favoriten (aus den ersten 50, nichts davon ausprobiert):
- Air freshener, used with baking soda – use 1 teaspoon baking soda, 1 tablespoon vinegar and 2 cups of water. After it stops foaming, mix well, and use in a (recycled) spray bottle into the air.
- Remedy for age spots – Mix equal parts of onion juice and vinegar and use it daily on age spots. This will take a few weeks to work, just like its expensive relative from the store. (Das ist meine große Angst. Altersflecken auf der Hand und noch immer nicht zu Ende studiert).
- Use vinegar and olive oil as a frugal dressing with a selection of herbs on your salad. (Genial!)
- Pour vinegar around the sides of your pool and it helps keeps flies away. (Mein Pool, genau.)
- I’ve found that gargling with cider vinegar will stop the most horrible case of hiccups!
- Keep a spray bottle of 50% vinegar, 50% water near the laundry station. Spray it on clothing stains before tossing the clothing into the washer (just as you would a commercial spray stain remover).
Mi 28. Mrz 2007
Mit dem fantastischen Wetter in diesen Tagen, denn ich werde nicht behaupten, dass mir Sonnenschein nicht auch sehr gut gefällt, frage ich mich, wieso eigentlich regnerisches Wetter generell als “schlechtes” Wetter empfunden wird? Warum viele Menschen tatsächlich ihre Gefühlslage davon abhängig zu machen scheinen, ob sie im Freien frühstücken können oder nicht?
Sicher, viele Menschen mit niedrigem Blutdruck haben eine besonders schwere Aufgabe vor sich, wenn es heißt weiter zu leben und nicht laufend ohnmächtig zu werden, sollte der Lufdruck mal unter 950 Hektopascal fallen. Doch spätestens in unserer Sozialisation während der “Sendung mit der Maus”-Phase oder gerne auch in der “Löwenzahn”-Zeit sollten wir gelernt haben, dass Pflanzen zum Leben neben CO2 und Licht noch Wasser brauchen, und ein paar Minearalien und sonstige Spurenelemente, die sie aber auch aus Brasuetabletten bekommen können. Die Pflanzen benötigen also für die grundsätzlichsten Lebenspreozesse Licht, und hätten viel mehr Grund sich zu beschweren, wenn nicht regelmäßig die Sonne scheint, als jede Sprechstundenhilfe, Empfangsdame oder wer auch immer meint sich als erstes über das Wetter beschweren zu müssen, die aber auch mit ihrer lichtmangelinduzierten Ganzjahresdepression das vollführen kann, was man biologisch als Leben bezeichnet. Und was sollen die Leute in Island erst sagen?
Das Problem mit der globalen Klimaerwärmung ist ja nicht, dass es etwas wärmer wird, sondern dass es in großen Gebieten der Welt zu ausgedehnten Dürreperioden kommen wird … und Dürren sind eher lebensfeindlich als ein Anlass für einen Cocktail im Strandkorb.
Ich möchte einfach, dass Regen, Schnee, Hagel und Graupelschauer nicht als Schikane, Ungerechtigkeit oder notwendiges Übel empfunden werden, sondern dass man sich auch über das Wasser freut, welches uns erst das Leben möglich macht, die dichten Wälder und die satten Wiesen, ich mag satte Wiesen und ich mag, wie das klingt. Und ich freue mich schon lange, wenn ich ohne Schuldgefühle den ganzen Sonntag auf dem Sofa oder vor dem Computer verbringen kann, ohne von ein bißchen Sonnenschein genötigt zu werden nach draußen zu gehen. Ich gehe schon auch gerne raus. Aber nicht immer.
Mo 26. Mrz 2007
Vor einer Woche ging es noch. Aber: die Nebenhöhlen. Der Win braucht mal Ruhe. Schade. Sehr Schade.
Doof wäre ja auch, wenn man als Band kurz vorm Konzert im Fahrstuhl steckenbleibt.
(via nerdcore)
Mo 26. Mrz 2007
Fürchterlich. Mit zehn Jahren im Urlaub auf Korfu. Ein sehr kleines, sehr sehr altes französisches Auto und mein bis zur Idiotie furchtlos autofahrender Vater auf so einer Straße, von der Art und dessen Namen ich vorher noch nie gehört hatte: Serpentine. Serpentine ist ein gut gewählter Name. Nicht wegen der Form, sondern da sie mir genauso unheimlich und vermeidenswürdig erscheinen, wie die ganze große Schlangenschar. Wenn ich daran zurückdenke, möchte ich sofort aussteigen und ganz langsam an der Wand lang gehen. Obwohl ich eigentlich keine besonders ausgeprägte Höhenangst habe, nicht, wenn ich weiß, dass nichts passieren kann, doch den Berg damals bin ich in Gedanken mehr als einmal runtergefallen, und dabei habe ich mir immer noch meinen vor Freude jauchzenden Vater vorgestellt.
Der Osning hier ist mir schon aufregend genug, mehr braucht es gar nicht.
Und das war nicht die einzige “Nahtodeserfahrung” in diesem Urlaub, der sowieso so doof war, weil ich die ganze Zeit meine blöde Klammer tragen mußte.

(via dark roasted blend)

