Dass die Dänen die allerglücklichsten aller Europäer sind habe ich auch schon gehört und mich immer gefragt warum. Warum im Vergleich bsw. zu den Schweden mit ihren feinen Autos und weltweit den Massenstandard für Inneneinrichtung und Bekleidung aller Nicht-Reichen setzenden supersympathischen Unternehmen und den Schwedinnen, oder den Norwegern mit ihren Fjorden und dem vielen Öl oder den Finnen, ok, dass die Finnen nicht so glücklich sind ist keine große Überraschung.
Jedenfalls ist jetzt herausgefunden worden, dass dieses große Glück hauptsächlich vom, mir damals mißgönnten und heute als märchenhaft empfunden, EM-Triumph von 1992 und einer gesunden niedrigen Erwartungshaltung herrührt. Diese niedrige Erwartungshaltung teile ich, aber bei mir wird sie, im Gegensatz zu den Dänen, nur selten übertroffen … Tschüß Tommi von Heesen!

1992 has had a lasting impact. This victory arguably provided the biggest boost to the Danish psyche since the protracted history of Danish setbacks began with defeat in England in 1066, followed by the loss of Sweden, Norway, Northern Germany, the Danish West Indies, and Iceland. The satisfaction of the Danes, however, began well before 1992, albeit at a more moderate level. The key factor that explains this and that differentiates Danes from Swedes and Finns seems to be that Danes have consistently low (and indubitably realistic) expectations for the year to come. Year after year they are pleasantly surprised to find that not everything is getting more rotten in the state of Denmark.

Warum Dänemark aber, dem Vernehmen nach, einen ungewöhnlich hohen Anteil an dumpfen Rechtsradikalen hat kann ich zumindest damit nicht erklären, vermutlich ist es wie in unserem Osten, dass die relative Abwesenheit von Fremden Hass und Angst besonders schüren.

Da bekomme ich hier auch mal die Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass ich dänische Komödien meist total bescheuert finde. Im Gegensatz zu dem Kino eines von Trier, Vinterberg oder Boe, die alle großartige Filme machen.

(via boing boing)